Vorgeschlagene Änderungen für "Digitale Datenerhebung und -verwertung als Herausforderung für Medienbildung und Gesellschaft (Abschnitt 10)"
Originalversion
Schlüsselfunktion und Aufgabenfelder der Medienpädagogik
1) Abstraktheit, Unsichtbarkeit und Komplexität in Anschaulichkeit übersetzen
Die Medienpädagogik steht vor der Herausforderung, die technischen, wirtschaftlichen, sozialen und ethischen Dimensionen der Datafizierung in eine verständliche und eine den Zielgruppen angemessene Darstellung zu übersetzen. Handelnde Personen und Institutionen medienpädagogischer Praxis und Forschung sollen dabei eine eigene Schlüsselrolle im Diskurs nicht nur erkennbar formulieren, sondern das Feld durch medienpädagogische Forschung weiter erschließen und praxistaugliche Methoden für eine kritisch-reflexive und datensparsame Nutzung von Informationstechnologien entwickeln. Ziel praktischer medienpädagogischer Ansätze muss es sein, dass Personen ein aufgeklärtes Verhältnis zu diesen Entwicklungen erreichen, d. h., dass sie in der Lage sind, die Einflussnahme der datafizierten Umwelt auf ihr Leben zu erkennen und sich für die Gestaltung einer in wünschenswertem Maße datafizierten Zukunft zu engagieren. Die Herausforderung besteht darin, neue medienpädagogische Methoden zu entwickeln und bewährte Konzepte und Ansätze, z. B. Medienkritik, aktive Medienarbeit, journalistische und spielerische Annäherungen weiterzuentwickeln. Diese Übersetzung, das zeigen erste Erfahrungen, kann v.a. als konkrete Annäherung an einzelne Facetten des Themenfeldes gelingen.
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